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Als Ken­ne­dy nach Frankfurt kam

Zum Buch:

Im Jahr 1949 ste­cken bei­de in den Kin­der­schu­hen: die deut­sche Demo­kra­tie und Rita Gawehn. Zwan­zig Jah­re spä­ter, 1969, ste­hen sie auf dem Prüf­stand: Sind sie erwach­sen geworden?

Als Toch­ter einer jun­gen Frau mit gro­ßen Träu­men und wenig Chan­cen erlebt Rita alles mit: die Schei­dungs­wel­le nach dem Krieg, die Wie­der­ver­hei­ra­tungs­wel­le danach, die Groß­fa­mi­lie, die Klein­fa­mi­lie, die Freund­schafts­fa­mi­lie und die Mut­ter-Kind-Fami­lie. Sie ist ein Schei­dungs­kind, ein Stief­kind, ein Schlüs­sel­kind und wächst bei zwei äußerst unge­wöhn­li­chen Frau­en auf.

In ihrer Kind­heit und Jugend wech­seln sich die schwar­zen, roten und gol­de­nen Tage ab. Der 25. Juni 1963 ist zwei­fel­los ein gol­de­ner Tag: als Ken­ne­dy nach Frankfurt kam.

»Im Jahr 1963, als Ken­ne­dy nach Frankfurt kam, beginnt die Welt für das Mäd­chen Rita zu leuch­ten. Rita ist ein Kind der BRD, gebo­ren in deren Grün­dungs­jahr. Einen stol­per­frei­en Start ins Leben haben bei­de nicht. Wie war das eigent­lich damals? Davon möch­te ich erzäh­len. Weil es eine auf­re­gen­de Zeit war, die unse­re Gesell­schaft bis heu­te geprägt und ver­än­dert hat. Dabei erzählt mein Buch auch von den Frau­en, die damals weni­ger durf­ten, als man heu­te glau­ben möch­te, die mehr woll­ten als das und die im eige­nen Schei­tern ihren Töch­tern den Weg berei­te­ten. Nicht zuletzt ist es die Geschich­te der Frau­en mei­ner Fami­lie und mei­ne eige­ne Geschichte.«
Dör­t­he Binkert